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Großkarolinenfeld

Großkarolinenfeld ist eine Gemeinde im Landkreis Rosenheim mit 7335 Einwohnern (31. Dezember 2016) und gehört zum Regierungsbezirk Oberbayern im Freistaat Bayern der Bundesrepublik Deutschland. Größere Ortsteile sind – neben Großkarolinenfeld selbst – Tattenhausen, Jarezöd (Dred), Hilperting und Thann.


Die katholische Pfarrkirche Heilig Kreuz im Ortsteil Tattenhausen Quelle: Wikipedia

Der Ort Großkarolinenfeld befindet sich sechs Kilometer nördlich von Rosenheim, acht Kilometer von Bad Aibling, jeweils 27 km von Wasserburg am Inn und Ebersberg sowie 57 km von der Landeshauptstadt München entfernt. Zu den Anschlussstellen Bad Aibling und Rosenheim-Ost der Bundesautobahn 8 sind es jeweils 12 km.

Gemeindegliederung


Es gibt 41 Gemeindeteile


Geschichte


19. und 20. Jahrhundert


Im Jahr 1802 erließen der bayerische Kurfürst Max IV. Josef und seine Frau Karoline einen Aufruf, wonach sich Pfälzer Untertanen auf dem Rosenheimer und auf dem Neuburger Moos ansiedeln könnten. Ihnen wurde Grund und Boden, die Befreiung von der Militärpflicht, Steuerfreiheit, zwölf Pferde und ein Kirchendarlehen angeboten. Seit 1802 kamen die ersten – meist protestantischen – Siedler aus der rechts- und linksrheinischen Pfalz (dem Gebiet zwischen Heidelberg und Kaiserslautern) nach Großkarolinenfeld.

1895 wurde die Raiffeisenbank Großkarolinenfeld, 1922 die Raiffeisenbank Tattenhausen gegründet, welche 1938 zur Raiffeisenbank Tattenhausen-Großkarolinenfeld eG fusionierten.

Großkarolinenfeld gehörte bis zu dessen Auflösung im Jahre 1972 zum Landkreis Bad Aibling, danach wurde es dem Landkreis Rosenheim zugeschlagen.

Nach der rumänischen Revolution von 1989 siedelten sich zahlreiche evangelische Landler hier an.


Eingemeindungen


Am 1. Mai 1978 wurden die bis dahin selbständige Gemeinde Tattenhausen und Teile der aufgelösten Gemeinde Westerndorf St. Peter eingegliedert.[4] Der Weiler Ried, der ursprünglich zur Gemeinde Ellmosen gehörte, die 1973 nach Bad Aibling eingemeindet wurde, wurde 1978 von Bad Aibling nach Großkarolinenfeld umgegliedert.

Einwohnerentwicklung


Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 5474 auf 7344 um 1870 Einwohner bzw. um 34,2 %.


Öffentlicher Personenverkehr


Schienenverkehr: Großkarolinenfeld hat einen Haltepunkt an der Bahnstrecke München–Rosenheim, der mindestens jede Stunde vom Meridian bedient wird.

Busverkehr: Großkarolinenfeld wird von zwei Buslinien an den Regionalverkehr Oberbayern angeschlossen. Durch die Linien 44 und 9495 bestehen Verbindungen nach Rosenheim, Kolbermoor, Tattenhausen, Ostermünchen und Bad Aibling.


Religionen


Schon 1804 wurde das evangelische Pfarrhaus errichtet. Im Jahre 1822 wurde die Karolinenkirche als erste evangelische Kirche Oberbayerns errichtet. Die katholische Pfarrkirche Heilig Blut wurde 1851 erbaut und besteht in der heutigen Form seit 1959.


Die katholische Pfarrkirche Heilig Kreuz im Ortsteil Tattenhausen wurde 1196 geweiht. In einem Besitzstreit vor dem Karolingischen Gerichtshof in Bad Aibling wurde bereits 804 eine Kirche in Tattenhausen erwähnt.

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